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Schwungradraum, Licht- und Toninstallation
Umschwung | Neonobjekt, Acryl Satinice | Altes Walzwerk Eberswalde | 2002


Zwischen Lichtinsel und Archenwalzer*
Landesgartenschau Eberswalde 2002
… Auch sind ja alle Dinge in der Welt so oder anders, nachdem wir sie so oder anders betrachten.
(Wilhelm Heinrich Wackenroder, »Phantasien über die Kunst«)
»Ein wunderbares morgenländisches Märchen von einem nackten Heiligen« wurde in der Frühromantik von Wilhelm Heinrich Wackenroder geschrieben – Grundlage und Inspiration der Gestaltung erhaltener Räume und der wasserführenden Archen des Walzwerkes am Finowkanal. Ein Heiliger lebt in dem Wahn, ein ungeheures Rad treiben zu müssen, das Rad der Zeit, das bis an die Sterne und hinüber reichte. Das gewaltige Schwungrad dient den künstlerischen Arbeiten als kulturgeschichtliche Metapher. Es ist Bindeglied zwischen den Epochen der Frühindustrialisierung und der Jetztzeit. Ein Durchgang erweist sich als Reise zwischen Lichtinseln, Klangräumen und Wortbildern.
*in Zusammenarbeit mit Walter Gramming. Musik: Michael Schenk und Udo Koloska,
Sprecherin: Eva Weißenborn



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Ein Morgenländisches Märchen von einem nackten Heiligen | Textfragmente
in Acrylglas gefräst | Altes Walzwerk Eberswalde | 2002


zwischen-lichtinsel-3.jpgNeonring-Objekt, Acryl Satinice, Schubkarre (Fundstück) als Resonanzkörper für Toncollage | Altes Walzwerk Eberswalde | 2002
zwischen-lichtinsel-4.jpgRote Betriebsarche (Einfahrt), Neonbogen, Leuchtkasten |
Altes Walzwerk Eberswalde | 2002
zwischen-lichtinsel-5.jpgBlaue Betriebsarche (Einfahrt Archendreieck), pendelnde Leuchtstäbe
(Acryl Satinice), Palme, Pflanzenlicht, Neonbögen (Schattenläufer) | Altes Walzwerk Eberswalde | 2002