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stralsund_2 Altstadt Stralsund | Lichtinstallation | PoesieCanal | pulsierende Neonstab-Bojen, Kugelfender, Signallichtlampen

 

 

 

 

PoesieCanal | Ozeaneum | Stralsund | Juli 2008

 

Ort: Stralsund/Am Semlower Kanal
Zeitraum: 11. bis 15. Juli 2008
Projekt: PoesieCanal oder das unbeschreibliche Lächeln des Meeres
Die Lichtinstallation – PoesieCanal – basiert auf der Idee, anlässlich der Eröffnung des Ozeaneums atmosphärisch gestimmte Räume auf schwankendem Grund zu verankern.

Die temporäre Installation visualisiert unmittelbar die poetische Metapher der »umspülten Steine«, die den fließenden Formen der vier Baukörper zu Grunde liegt.

Eine Vielzahl weißer Kugelfender, hellblau pulsierender Neonstabbojen, blitzender Signallichter und seerosentellerähnliche Leuchtglasobjekte markieren archipelartige Strukturen eines Beziehungsgeflechts im angrenzenden Kanalabschnitt.
Die geschwungenen Rundgänge und mäandernden Wege im Ozeaneum, vorbei an den Exponaten, Vitrinen, Lichtprojektionen und Aquarien sind Grundlage für die Verteilung der inselartigen Punktstrukturen im PoesieCanal. Maritime Lichtinseln abstrahieren die punktuellen Passagen einzelner Themenbereiche, projizieren den Kosmos – Ozeaneum – auf die Ebene des Wasserspiegels.

So wird die »einstige« Schiffspassage »Am Semlower Kanal« durch atmosphärische Irritation neu hervorgebracht im Sinn der antiken Metapher, die vom unbeschreiblichen Lächeln des Meeres sprach, wenn etwas wieder gesehen oder mit neuen Augen betrachtet wurde.